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Neue CO2-Abgabe ohne Aus­wirkungen auf Wärme­pumpen­heizungen
Abgabe für Öl und Gas steigt bis 2025 auf 55 Euro pro Tonne

„CO2-Abgabe macht Heizen teurer“ – so oder so ähn­lich lesen sich aktuell viele Schlag­zeilen. „Das stimmt so nicht“, sagt jedoch Henning Schulz, Sprecher des Heizungs­unter­nehmens Stiebel Eltron. „Ver­braucher, die auf eine Wärme­pumpe als Heizung setzen, sind nicht von der Abgabe betroffen. Und das ist auch völlig richtig so, denn die Abgabe ist ja im Klimapaket der Bundes­regierung fest­geschrieben worden, um das Ver­brennen von Öl und Gas teurer zu machen. Wärme­pumpen­heizungen hingegen machen kosten­lose Umwelt­energie als Wärme für Heizung und Warm­wasser­bereitung nutzbar, fossile Brenn­stoffe werden dabei nicht benötigt.“

Um den Prozess in Gang zu bringen und zu halten, braucht die Wärme­pumpe Strom als Antriebs­energie. Dabei werden aus ei­ner Kilo­watt­stunde Strom im Normal­fall zwischen 3 und 5, teil­weise sogar noch mehr Kilo­watt­stunden Wärme. „Es muss also nur ein Bruch­teil der Energie­menge ein­gekauft werden, die als Wärme tat­säch­lich benötigt wird“, erklärt Schulz. Dennoch muss der Strom natür­lich bezogen werden, sofern er nicht von der eigenen PV-Anlage auf dem Dach erzeugt wird. „Beim Strom­preis ist jedoch eine CO2-Ab­gabe für die Erzeu­gung über den euro­päischen Zertifikate­handel seit Jahr­zehnten enthalten“, sagt der Experte. „Deswegen ist die jetzt gestartete CO2-Abgabe auf fossile Brenn­stoffe im Wärme- und Ver­kehrs­bereich der richtige Weg, die Energie­preise endlich etwas fairer zu ge­stal­ten. Zumal die Ein­nahmen ja zur Ent­lastung der Ver­braucher beim Strom­preis ein­gesetzt werden.“

STIEBEL ELTRON
Neue CO2-Abgabe ohne Aus­wir­kun­gen auf Wärme­pumpen­heizungen
Foto: STIEBEL ELTRON

Im ersten Schritt wird die EEG-Umlage auf den Strom leicht ab­gesenkt. Neben den CO2-Ein­nahmen wird dafür auch ein Bundes­zuschuss eingesetzt. Dazu Wirtschafts­minister Peter Altmaier: „Mir geht es dabei nicht nur um kurz­fristige Korrek­turen. Vielmehr leiten wir einen Paradigmen­wechsel ein. Denn zusätzlich zu den Mitteln aus dem Konjunktur­paket wird die EEG-Umlage in den kommenden Jahren durch Ein­nahmen aus der neuen nationalen CO2-Bepreisung entlastet. Steigen diese Einnahmen, steigen auch die Ent­lastun­gen beim Strom­preis. Das hat die Bundes­regierung im Klima­schutz­programm 2030 beschlossen. Im nächsten Schritt werden wir die Um­lage 2022 auf 6 ct/kWh senken. Als Bundes­minister für Wirt­schaft und Energie ist es mein zentrales Anliegen, Klima­schutz und Wirt­schaft miteinander zu versöhnen. Die schrittweise Absenkung der EEG-Umlage ist ein wichtiger Teil dieses Ansatzes.“ Ähnlich äußert sich Nieder­sachsens Minister­präsident Stephan Weil - und geht sogar noch weiter: „Aus meiner Sicht sollte das nur ein Zwischen­schritt sein. Mittelfristig sollte die EEG-Umlage voll­ständig ab­geschafft werden.“ Der Einstieg in die Haus­halt­finan­zierung der EEG-Umlage ist damit gemacht. Mittel­fristig bevorzugt das Bundes­wirtschafts­ministerium dessen Abschaffung bzw. eine komplette Finan­zierung aus Steuer­mitteln.

Mit 25 Euro pro Tonne ist die CO2-Abgabe Anfang 2021 gestartet. Im Klima­paket der Bundes­regierung ist fest­geschrieben, dass die Abgabe bis 2025 auf 55 Euro pro Tonne steigen wird. „Das wird natür­lich längst nicht das Ende der Fahnen­stange sein. Schließ­lich wollen wir bis 2050 klima­neutral sein, dafür muss der CO2-Ausstoß weiter drastisch sinken“, so Stiebel-Eltron-Fach­mann Henning Schulz.

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